Start Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Der Franziskus Hospiz-Verein Straubing-Bogen e.V. hat sich sehr früh dafür eingesetzt, Patientenverfügungen mit Vorsorgevollmachten publik zu machen und über sie zu informieren.
Bald wurde zusammen mit dem Ärztlichen Kreisverband Straubing eine eigene Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht erarbeitet, die dem Formular des Bayerischen Justizministeriums angeglichen ist.

Die Formulare können im Hospizbüro zum Preis von 2 € pro Stück erworben werden. Dabei kann jeder nach Wunsch beraten werden. Die Formulare können auch zugeschickt werden und der Betrag überwiesen werden.
Darüber hinaus bieten wir auch durch geschulte Hospizbegleiter Vorträge über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung für Vereine an.

Viele Menschen haben Scheu, allein eine Patientenverfügung auszufüllen oder sie fürchten, dabei etwas falsch zu machen. Deshalb bietet der Hospizverein die Möglichkeit an, in kleinen Gruppen bis zu zehn Personen unter fachkundiger Beratung eine Patientenverfügung zu erstellen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter der Tel.-Nr. Tel. 09422/3538 bei Herrn Konrad Holzapfel an.
Bitte beachten Sie dazu auch die entsprechenden Mitteilungen in der Tagespresse (Straubinger Tagblatt)! Es ist in jedem Fall eine Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl durch die Größe des Raumes auf 10 Personen begrenzt ist.

Es gibt auch die Möglichkeit der Einzelberatung. Diese kann jedoch nur nach telefonischer Vereinbarung mit unserem ehrenamtlichen Mitarbeiter Konrad Holzapfel, Tel. 09422/3538 erfolgen. Bitte nehmen Sie im Beratungsbedarfsfall Kontakt mit ihm auf.

Titel

Patientenverfügung:

In Deutschland hat jeder Mensch das Recht, für sich selbst zu entscheiden, ob und welche medizinischen Maßnahmen für ihn durchgeführt werden. Der behandelnde Arzt benötigt deshalb für jede Therapie die Zustimmung des Patienten, die dann die rechtliche Grundlage für sein Handeln ist.
Es können Situationen eintreten, in denen Menschen nicht mehr in der Lage sind, dies selbst zu entscheiden oder auszudrücken. Gerade dann hilft eine vorher verfasste Patientenverfügung dem behandelnden Arzt und den Angehörigen zu wissen, welche Behandlung der Betroffene in dieser Situation wünscht oder nicht wünscht.